Naturheilverfahren Schmerztherapie
Die Kochsalz-Therapie Mit der Heilkraft des Salzes gegen den Schmerz
Inhalt Presse Info Teil 5



Pressemitteilungen:

Wie funktioniert die Kochsalz-Therapie?

Die medizinische Wirkungsweise der Behandlungsmethode

Die Ursache der Schmerzen bei Wirbelsäuleerkrankungen: Schmerzen aufgrund einer Erkrankung der Wirbelsäule bzw. der Bandscheiben sind sehr häufig und sie verschwinden oft auch nach einer Operation nicht. Die Anschauung, dass die Schmerzen aufgrund einer mechanischen Irritation der Nervenwurzel ausgelöst werden, scheint daher veraltet.

Die Wirbelsäule besteht aus 34 Wirbelknochen und den dazwischen liegenden Bandscheiben. Sie sind die Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Damit sie diese Funktion gut ausführen können, bestehen die Bandscheiben aus Faserknorpel mit einem gallertartigen Kern. Dieser Kern, in der Fachsprache Nucleus pulposus genannt, ist besonders wichtig, weil er den Druck, der auf den Bandscheiben liegt, gleichmäßig verteilt.

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt der Geleekern aus der Bandscheibe aus. Dadurch wird ein verstärkter Druck auf die Nerven ausgeübt, die in dem betroffenen Bereich liegen. Bisher nahm man an, dass diese Druckerhöhung auf die Nerven die Schmerzen auslösen. Diese Erklärung allein ist aber nicht ausreichend.

Außer der Druckerhöhung kommt es nämlich auch zu einer Übersäuerung (Acidose) des Gewebes und zu einer vermehrten Einlagerung von Wasser (Ödeme) in das betroffene Gebiet. Durch diesen Prozess sinkt die Durchblutung des Nerves selbst. Die Schmerzreize können nicht mehr verarbeitet werden mit der Folge, dass die Schmerzen des Patienten steigen. Ein Vorgang, der zeigt: Nicht die Größe des Bandscheibenvorfalls ist ausschlaggebend für den Schmerz, sondern die mangelhafte Durchblutung. Wobei der Schmerz jedoch nicht nur im Bereich der erkrankten Nervenwurzel empfunden wird, er kann auch in das gesamte Ausbreitungsgebiet des Nerves ausstrahlen. Dieser ausstrahlende Schmerz entlang der Nervenbahnen kann dem Arzt einen Hinweis darauf geben, welches Segment der Wirbelsäule betroffen ist.

Einige Beispiele:

  • Ist die Halswirbelsäule betroffen, so kann es zu Kopfschmerzen, Kribbeln entlang der Arme bis in die Fingerspitzen, Schmerzen im Schulter-Nackenbereich, Kraftminderung der Arme, oder Bewegungseinschränkungen der Arme kommen.
  • Bei der Brustwirbelsäule finden sich häufig ringförmige Thoraxschmerzen, die nicht selten als Herzschmerzen fehlinterpretiert werden.
  • Im Bereich der Lendenwirbelsäule empfinden die Patienten u.a. Kreuzschmerzen, Taubheitsgefühle im Po und in den Beinen sowie ausstrahlende Schmerzen in die Beine oft verbunden mit Koordinationsstörungen.

Wirkungsweise und Indikation der Kochsalz-Therapie: Mit der Injektion von Kochsalzlösung tritt auch bei Patienten, bei denen schulmedizinische Maßnahmen bis zu einer Operation nicht geholfen haben, eine starke Verbesserung der Situation ein. Entdeckt wurde diese Wirkung bei der Behandlung von Schmerzpatienten mit Lokalanästhetika. Diese lokalen schmerzbetäubenden Mittel wurden mit Kochsalzlösung verdünnt. Da es einige Patienten gab, die gegen das Anästhetikum allergisch waren, wurde nur Kochsalzlösung injiziert. Dennoch trat auch bei diesen Menschen ein schmerzlindernder Effekt ein.

Inzwischen wurde diese Behandlungsmethode weiterentwickelt. Dabei wird davon ausgegangen, dass bei der Injektion von Kochsalzlösung an die Nervenwurzel das Gewebe abschwillt und die Übersäuerung (Acidose) sofort zurückgeht. Die Durchblutung der Nerven normalisiert sich und die Regeneration des Nerves und der Versorgungsgebiete des Nerves beginnt.

Eine Behandlung mit Kochsalzinjektionen kann bei sämtlichen Erkrankungen der Wirbelsäule, bei Migräne, Schwindel und Tinnitus, aber auch beim Schulter-Arm-Syndrom, hartnäckigen Muskelverspannungen und Coxarthrose erfolgen. Erfolgreich eingesetzt werden sie auch bei Rheuma.

Die Durchführung der Behandlung: Der Patient muss vor der Behandlung gründlich neurologisch und chirotherapeutisch untersucht werden. Dabei werden die gestörten Wirbelsäulensegmente aufgespürt. Die Injektionen, 24 bei jeder Sitzung, werden dann in den Bereich der Nervenwurzel direkt auf beiden Seiten an die Wirbelsäule gesetzt. Man benutzt sehr feine Nadeln. Die Lösung, jeweils ca. 1 ml, werden in eine Tiefe von 4-6 cm gespritzt. Der Behandlungsumfang beträgt bei einer Basisbehandlung 12 Sitzungen.. Bei schweren Krankheitsfällen werden nach ca. 3 Monaten noch einmal 4-6 Sitzungen notwendig.

Prognose und Ausblick: Um eine vollständige Heilung zu erreichen, braucht der Körper etwas Zeit. Dennoch nehmen akute Schmerzen schon nach wenigen Sitzungen ab. In der Regel dauert es nach Beendigung der Therapie jedoch bis zu 12 Wochen, bis sich die Beschwerden endgültig zurückgebildet haben.

Die Zeit, die der Körper zur Regeneration braucht, ist individuell sehr unterschiedlich. Der Patient muss den Körper dabei unterstützen. Eine Reizung der Nerven während dieser Zeit sollte möglichst vermieden werden. Das bedeutet, schwere körperliche Belastungen, gymnastische Übungen, Chirotherapie oder Krankengymnastik sollten ausgesetzt werden. Später ist aber eine sinnvolle sportliche Betätigung wichtig, um die Rücken- und Bauchmuskulatur zu stärken und so die Wirbelsäule zu entlasten.

Eine Überdosierung ist nicht möglich, genauso wenig wie eine direkte Schädigung des Nervs. Häufig kann durch die Injektionen eine Operation vermieden werden.

Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten dieser Behandlung nicht. Trotzdem lohnt es sich immer, bei Ihrer Kasse nachzufragen.

Quelle: www.medizinfo.de

 
 
 
   

 

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